Meine liebste Ecke

«Die Natur hilft mir, die Balance zwischen Beruf und Erholung zu finden.»

Die idyllische Gartenanlage der Klinik Meissenberg begeistert nicht nur Patientinnen, sondern auch Mitarbeitende. Carmen Savary, Leiterin Personalmanagement, verrät, wie ihr der Garten hilft, bei der Arbeit fokussiert zu bleiben.

Carmen Savary, Leiterin der Personalabteilung der Klinik Meissenberg, sitzt auf einer Hängematte im Garten der Klinik.

Die Natur spielt in meinem beruflichen und privaten Leben eine entscheidende Rolle. Als Leiterin Personalmanagement der Klinik Meissenberg ist es meine Aufgabe, die Balance zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und den Anforderungen des Klinikalltags zu schaffen. Der grosszügige Garten, der unsere Klinik umgibt, ist dabei ein wertvoller Ort, der mir hilft, die nötige innere Ruhe und Inspiration zu finden.

Jeden Morgen, wenn ich auf dem Weg zu meinem Büro durch den Garten entlang gehe, geniesse ich den Ausblick auf die majestätischen Bäume, die farbenprächtigen Blumen und die Weite des Zugersees. Diese friedliche Umgebung hilft mir, den Tag mit einem klaren Kopf zu beginnen und mich auf die anstehenden Aufgaben zu fokussieren. Besonders im Sommer, wenn alles blüht, schafft der Garten für mich fast eine Art "Ferienstimmung" mitten im Arbeitsalltag.

Die Mittagszeit nutze ich bewusst, um in den nahegelegenen Wald zu spazieren oder mich in einer ruhigen Ecke des Gartens zurückzuziehen. Diese Pausen geben mir die Möglichkeit geistig wieder neue Energie zu tanken, um mich dann wieder fokussiert dem Personalmanagement zu widmen. Oftmals entstehen während dieser Auszeiten die besten Ideen oder Lösungen für komplexe Personalthemen.

«Auf dem Weg zum Büro geniesse ich den Ausblick auf die majestätischen Bäume, die farbenprächtigen Blumen und die Weite des Zugersees.» 

Carmen Savary

 

An hektischen Tagen schätze ich den Garten besonders, sei es, um frische Luft zu schnappen oder einfach den Blick in das satte Grün zu geniessen. Die Verbindung zur Natur gibt mir die Kraft, mich wieder auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu konzentrieren, die ebenfalls von dieser heilsamen Umgebung profitieren.

Der Garten symbolisiert für mich nicht nur Erholung, sondern auch den ständigen Wachstumsprozess – etwas, das wir auch unseren Patientinnen ermöglichen wollen. So, wie der Garten in immer neuen Farben und Formen erblüht, streben wir danach, unsere Patientinnen auf ihrem Weg zu unterstützen, damit auch sie gestärkt und erneuert aus ihren Herausforderungen hervorgehen.

Ich bin dankbar in einer Klinik zu arbeiten, die der Natur und der menschlichen Entwicklung so viel Raum schenkt. Unser Garten ist ein Geschenk, das nicht nur mich, sondern auch unsere Patientinnen und KollegInnen durch den Alltag begleitet und inspiriert.
 

Text Delia Freitag

Foto Daniel Brühlmann